Aktuelles
Rohstahlproduktion im April 2012
Die Stahlunternehmen in Deutschland haben im April 2012 3,6 Mio. t Rohstahl produziert. Aufgrund der geringeren Anzahl von Arbeitstagen ist die Erzeugung gegenüber dem Vormonat zurückgegangen. Im Dreimonatsvergleich Februar-April gegenüber November-Januar hat die Produktion jedoch um 13 % zugelegt. Sie bleibt damit im Verlauf aufwärts gerichtet.
PM WV Stahl 10.05.12
Stahlkonjunktur im Frühjahr 2012
Die Auftragseingänge bei den Walzstahlerzeugnissen haben sich im 1. Jahresviertel 2012 um 12 % gegenüber dem Vorquartal erhöht. Trotz ebenfalls stark gestiegener Lieferungen (+16 %) sind auch die Auftragsbestände angewachsen. Sowohl bei den Auftragseingängen als auch bei den Auftragsbeständen wird der Vorjahreszeitraum aber um 6 % unterschritten. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass das 1. Quartal 2011 durch vorgezogene Käufe im Zusammenhang mit damals stark gestiegenen Rohstoffpreisen buchungsmäßig überzeichnet war.
PM WV Stahl 10.05.12
Stabile Entwicklung auf solidem Niveau
Die Stahlindustrie in Deutschland erwartet 2012 eine solide Stahlkonjunktur, die sich vor allem auf die robuste Verfassung der deutschen Stahlverarbeiter stützt. Die Rohstahlproduktion 2012 wird mit 44 Mio. t in etwa auf Vorjahreshöhe (44,3 Mio. t) liegen. Die Stahlkonjunktur wird voraussichtlich weniger volatil sein als 2011, wozu auch eine ruhigere Entwicklung an den Rohstoffmärkten beiträgt. Ungeachtet dessen bleibt der Blick nach vorne mit Unsicherheiten verbunden. Dafür sind auch zwei europäische energie- und klimapolitische Themen verantwortlich: Die diskutierte Verknappung von CO2-Zertifikaten und die Pläne, die Energieversorger zu verpflichten, bei ihren Kunden Energieeinsparungen von 1,5 % herbeizuführen.
PM WV Stahl 23.04.12
Rede Kerkhoff Hannover Messe / Charts
45 Mio. t Rohstahl, 3,5 Mio. Beschäftigte und 74 Mio. t CO2-Einsparung bis 2020
Die Stahlbranche hat als Basisindustrie eine besondere Bedeutung für die deutschen Wertschöpfungsketten. Die zahlreichen Innovationen dieses Wirtschaftszweiges und seine enge Verflechtung mit anderen Industriebranchen tragen zu den Erfolgen etwa der Automobilindustrie oder des Maschinenbaus bei. Zugleich leistet die Stahlindustrie in Deutschland einen substanziellen Beitrag zur Verbesserung der Ressourceneffizienz und damit zum Klimaschutz. Vielfältige umweltrelevante Produkte aus innovativen Stählen wie Windkraftanlagen, hocheffiziente Turbinen zur Energieerzeugung oder leichtere Automobilkarosserien vermeiden sechsmal so viel CO2, wie bei ihrer Herstellung entsteht.
mehr…
Studien: Stahl ist Basis der deutschen Wirtschaftsstärke
Die stahlintensiven Industrien bilden mit 3,5 Millionen Beschäftigten den Kern der exportstarken Wirtschaft in Deutschland. Nur durch die enge Vernetzung der innovativen Stahlindustrie mit den deutschen Schlüsselbranchen wie Automobil- oder Maschinenbau kann die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes dauerhaft gesichert werden. Dies ist das Ergebnis von zwei wissenschaftlichen Studien des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und der Unternehmensberatung Booz & Company im Auftrag der Wirtschaftsvereinigung Stahl.
PM WV Stahl 18.01.12
Rede Prof. Dr. Döhrn / Charts
Rede Dr. Rotering / Charts
Rede Kerkhoff / Charts
Studie RWI
Studie Booz
www.zukunft-beginnt-mit-stahl.de
Energie- und Klimapolitik
WV Stahl kritisiert mögliche Verknappung der Emissionsrechte
Die WV Stahl warnt vor einer weiteren Verknappung und damit Verteuerung der CO2-Emissionsrechte. „Es besteht keine Notwendigkeit für einen solchen willkürlichen Eingriff. Die Emissionsgrenzen werden eingehalten. Deutschland hat sein Kyoto-Ziel einer Treibhausgasminderung um 20 % gegenüber 1990 sogar übererfüllt“, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl in Düsseldorf.
PM WV Stahl 17.04.12
Die Stahlindustrie stellt parlamentarische Entscheidungen zur Energiewende nicht in Frage. Der gesellschaftliche Wunsch nach einer kernenergiefreien Energieerzeugung und verstärkten Klimaschutzanstrengungen wird von der Industrie akzeptiert und als Aufgabe angenommen. Einerseits werden höhere Energiekosten Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit haben, andererseits kann die Energiewende in einzelnen Produktgruppen Wachstumsimpulse setzen. Noch sind allerdings viele Fragen offen. Die Energiewende wird jedoch nicht ohne Industrie möglich sein. Sichtbar sind vorerst steigende Strompreise und weitere Reglementierungen, die industrielle Wertschöpfung behindern können.
Regierungsentwurf gefährdet Schlacken-Verwertung
Die Stahlindustrie in Deutschland befürchtet drastische Verschlechterungen nach dem aktuellen Entwurf der Ersatzbaustoffverordnung (EBV). Zusatzbelastungen in Höhe von 150 Mio. € sowie die Zerstörung der funktionierenden Absatzmärkte seien die Folge. „Jährlich müssten außerdem rund 2,5 Mio. t wertvoller Baustoffe deponiert werden“, erklärt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl. Die Stahlindustrie sei auf eine sinnvolle Verwendung von Eisenhüttenschlacken angewiesen. Denn sie produziert jährlich rund 8 Mio. t Eisenhüttenschlacken für den Verkehrswegebau. „Daher müssen die nicht gerechtfertigten Einschränkungen für Hochofen- und Stahlwerksschlacken zurückgenommen werden“, fordert Prof. Dr. Norbert Bannenberg, Vorsitzender des FEhS-Instituts für Baustoff-Forschung in Duisburg und Mitglied des Vorstands der AG der Dillinger Hüttenwerke.
PM WV Stahl 08.06.11
Leitbild Nachhaltigkeit Stahl
Zum neunten Mal veröffentlichte das Stahl-Zentrum sein Leitbild Nachhaltigkeit Stahl. Es umfasst ausgewählte Indikatoren für die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales. Die Kennzahlen dokumentieren eindrucksvoll die nachhaltige Entwicklung der Stahlindustrie in Deutschland.
Broschüre "Leitbild Nachhaltigkeit Stahl"
Stahltechnik
100 Jahre nichtrostender Stahl
Einen Meilenstein der Edelstahlindustrie markiert die Patentanmeldung der Firma Fried. Krupp, Essen, für die „Herstellung von Gegenständen, die hohe Widerstandskraft gegen Korrosion erfordern..." am 17. Oktober 1912 beim Reichspatentamt in Berlin - Startschuss für die Fortentwicklung eines Produkts, das aus dem Alltag inzwischen nicht mehr wegzudenken ist.
mehr… / PM ThyssenKrupp 26.04.12
Studie: Hochfeste Stähle punkten im Fahrzeug-Leichtbau
Das Geschäft mit Leichtbauteilen für Autos werde in den kommenden Jahren stark zunehmen. Im Jahr 2030 würden zwar mehr Kohlefaserverbundstoffe in Automobilen verbaut als heute. Im Vergleich zur Verwendung von innovativen Stahlwerkstoffen werde ihr Anteil aber verschwindend gering bleiben, so eine aktuelle Studie von McKinsey. Stahlunternehmen wie ThyssenKrupp und Salzgitter treiben die Entwicklung hochfester Stähle voran und verteidigen dadurch ihre Stellung auf dem umsatzstarken Leichtbaumarkt. Hochfeste Stähle werden ihren Marktanteil in der Autoindustrie von 15 auf 40 % steigern, so McKinsey.
PM McKinsey&Company 05.01.12
Stahl vorne bei Leitplanken
Stahl wird gegenüber Beton als Verkehrsleitplanke als deutlich sicherer empfunden. Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung cuecon unter 1.859 Autofahrern. Rund zwei Drittel der Befragten würden Fahrbahnbegrenzungen aus Stahl an deutschen Straßen bevorzugen. Beinahe drei Viertel sehen ein höheres Verletzungsrisiko beim Aufprall auf eine Schutzplanke aus Beton.
Studie
Stahl macht Spaß
Olympische Spiele 2012: Nachhaltigkeit durch Stahl
Die Olympischen Spiele 2012 in London setzen beim Thema nachhaltiges Bauen neue Maßstäbe. Dem Werkstoff Stahl kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Bereits das 114,5 Meter hohe Wahrzeichen der Spiele, der ArcelorMittal Orbit, zeigt die künstlerische und funktionale Vielseitigkeit des Baustoffs Stahl. Beim Bau der Wettkampfstätten waren Wiederverwendung und Wiederverwertung zwei zentrale Kriterien, die erfüllt werden mussten. So wurde bereits vor Baubeginn der Basketball-Arena deren Rückbau nach dem Sportereignis beschlossen. Zwei Drittel des Materials und der Elemente innerhalb des Gebäudes können erneut verwendet oder recycelt werden. Möglich ist das nur mit Stahl.
mehr… / www.ArcelorMittalOrbit.com

Kunst aus Stahl
Leuchtstarke Motive aus der Stahlindustrie
„Kunst heißt nichts anderes, als in allem Schönheit zu entdecken, also die Rekrutierung ihrer Motive beständig auszuweiten oder zu verändern“, so versteht der Maler Klaus Ritterbusch seine Profession. Der in Düsseldorf lebende Künstler hat erkannt, dass gerade die Stahlindustrie eine Vielzahl von schönen Motiven bietet. 17 seiner Werke sind ab Mitte April im Stahl-Zentrum zu sehen. Durch eine einzigartige Technik mit Leuchtfarben aus Acryl schafft er es zudem die Energien, welche die Stahlproduktion begleiten, in seine Werke zu transportieren.
Der Künstler wurde 1947 in Bodenwerder an der Weser geboren. Von 1969 bis 1974 studierte er an der Freien Universität Berlin Philosophie, Soziologie und Psychologie sowie Maltechnik an der Hochschule für Künste. Danach arbeitete er zwei Jahre lang als Waldarbeiter auf dem Rittergut Schwöbber im Weserbergland. Seit 1974 werden seine Werke im In- und Ausland ausgestellt. 1979 erhielt er den Förderpreis des Landes NRW sowie 1985 den Bernhard-Sprengel-Preis für Malerei.

Stahl auf Youtube
Video Regionalkonferenz Potsdam "Ökonomie des Klimasschutzes"
Video 16. Handelsblatt-Jahrestagung "Stahlmarkt 2012"
Video Jahrestagung STAHL 2011
Video worldsteel Annual Conference 2011 in Paris (englisch)
Video Stahl fliegt 2011 - Wettbewerb für Modellflugzeuge aus Stahl
Video Dr.-Ing. Jürgen Großmann im Interview mit dem Forum Technikjournalismus
Video Dr.-Ing. Klaus Harste im Interview mit dem Forum Technikjournalismus
Video Prof. Dr.-Ing. Ekkehard Schulz im Interview mit dem Forum Technikjournalismus
Video Steel in Europe (englisch, Quelle: EUROFER)
Zehn Fragen rund um den Werkstoff Stahl
mehr...
Archiv
mehr…